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3.2 Teilprojekt 3: verantwortlich Materna GmbH
3.2.1 Aufgaben Teilprojekt 3
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Dezentrale Servertechnik
- Software- und Mediendistribution
- Erörterung innovativer technischer/pädagogischer Funktionalitäten
- Einfaches Clientmanagement (Online / Offline)
- Einfaches Softwaremanagement (Paketierung / Installation)
- User & Ressourcenmanagement (auch in heterogenen Umfeldern
- Linux)
- Inventarisierung von Hard & Software
- Lizenzmanagement
- Dokumentation
- Schulung
Das automatisierte Management von PC-Arbeitsplätzen und deren zugehörigen Serverlandschaften ist eine Aufgabe, die immer mehr an Bedeutung und an Wichtigkeit gewinnt. Die steigende Anzahl der zu betreuenden Arbeitsplatz-PC und Server und deren stetig steigende Komplexität der Administration, lässt eine manuelle Administration ohne geeignete Hilfsmittel nicht mehr wirtschaftlich vertreten. Aber dennoch müssen moderne Technologien für den Einsatz im schulischen pädagogischen Umfeld unter dem Aspekt der Zusammenführung von einfacher, intuitiver Bedienbarkeit und Kostenminimierung integriert werden.
Das Teilprojekt 3 verfolgt die Umsetzung dieses Zieles mit der Integration und Anpassung des Materna Produktes „DX-Union“. Dabei entstehen durch besonders innovative Lösungsmöglichkeiten erhöhte Forschungsaufwendungen. DX-Union wurde in einer ersten Pilotphase von Schulen in Kaltenkirchen (vgl. Abschlussbericht Kaltenkirchen) für den Einsatz in Schulen evaluiert. Die weitere Integration schulspezifischer Bedürfnisse an das User & Ressourcenmanagement Werkzeug DX-Union für den pädagogischen Einsatz wird maßgebliche Aufgabe dieses Projektes sein.
Signifikante Innovationsschübe für den SH21-Standardserver sind vor allem in der zweiten Projektphase zu erwarten, wobei letztendlich jedoch entscheidend bei der Auswahl, Umsetzung und Erprobung innovativer Funktionsumfänge die Endanwender (hier: Lehrer, Schüler sowie Schulträger) mit ihren Anforderungen mitwirken müssen.
Aus heutiger Sicht schon konkret denkbar ist z.B. die flexible und intelligente Bereitstellung eigener, temporärer Datensätze und Schreibtische für jeden Schüler und Lehrer (beispielsweise mittels USB-Sticks für die Erledigung von Hausarbeiten) ohne zu starke Restriktionen durch den SH21-Server. Ähnliche Flexibilität unter einer gleichermassen ähnlichen Vermeidung von zu starken Restriktionen durch den Server ist bei der Testinstallation von neuer Software bzw. Anwendung zur kurzfristigen Abschätzung des pädagogischen Nutzens dieser Software gefordert ohne die Gesamtinstallation zu gefährden („temporäre, virtuelle Schreibtische“).
Darüber hinaus ist zu erwarten, dass Lehrer (und dann in einem nächsten Schritt auch die Schüler) als sogenannte „Roaming User“ zunehmend mit beispielsweise Laptops, Tablet-PCs oder PDAs in WLANs als Informations- und Datenquellen ihre Arbeit gestalten und bewältigen werden wollen, welches ein Mitwachsen der Middelware und APIs des Servers erforderlich machen werden. Da in diesem Umfeld sehr viel personenbezogene Daten benutzt und verarbeitet werden, sind auch entsprechende Vorkehrungen für den Datenschutz und die Datenverfügbarkeit zu treffen, welche durch entsprechend hinterlegte rollenbezogene, personalisierte „Security Policies“ unterstützt werden müssen, um eine grösstmögliche Akzeptanz bei den Anwendern zu erzielen.
Die langjährigen Erfahrungen Maternas im Arbeitsgebiet „Netz- und Systemmanagement“ zeigen, dass es sehr aufwändig ist, nachträglich solche Funktionalitäten in bestehende Software zu integrieren. Teilweise lassen sich solche gewünschten Aspekte auch gar nicht realisieren, weil geeignete Schnittstellen fehlen. Auch bei der Integration von Softwarekomponenten verschiedener Hersteller ist das Fehlen von Schnittstellen oder deren Inkompatibilität ein großes Hindernis. Hier muss im Rahmen von SH21 frühzeitig angesetzt und von Anfang an dafür gesorgt werden, dass sowohl die Verwaltbarkeit als auch die Interoperabilität bei Spezifikation und Umsetzung von „Security Policies“ im Rahmen des Gesamtwerks berücksichtigt wird.
Es ist bekannt, dass Datensicherheit und -verfügbarkeit in WLANs z.Zt. eine grosse Herausforderung darstellen, jedoch in der Grundlagenforschung mittlerweile untersucht und auf konzeptioneller Ebene bereits gelöst worden sind und damit für den „Transfer“ in die Anwendung bereit stehen (siehe z.B. Arbeiten ). Bei Bedarf wird Materna auf diese Ergebnisse, welche auch zum Teil in Zusammenarbeit mit der Universität Dortmund entstanden sind, im Rahmen von SH21 zurückgreifen und in das Projekt einbringen.
Neben den Herausforderungen ‚Datensicherheit’ und ‚Datenverfügbarkeit’ stellt natürlich grundsätzlich die Bereitstellung einer den pädagogischen Bedürfnissen angepasste, neuartige Benutzeroberfläche des SH21-Standardservers die wichtigste Anforderung dar. Die „Usability“ und Ergonomie dieser Benutzeroberfläche wird aus heutiger Sicht die unmittelbar spürbare und sehr sichtbare Innovation der bisherigen Basislösung darstellen.
Ansprechpartner:
Franz-Josef Stewing Leiter Competence Center System Management Business Unit Information
MATERNA GmbH Information & Communications Vosskuhle 37 44141 Dortmund Germany
Telefon: +49 231 5599 -433 Telefax: -272 mobile: +49 173 294 5608 E-Mail: franz-josef.stewing@materna.de
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